Die Rollen schafften mühelos den 24 Std. - Test
Geschrieben von: Gerd Kloske   
Montag, den 04. Januar 2010 um 13:22 Uhr

Die Akteure gingen dabei bis an ihre Leistungsgrenze

GIESSEN-KLEINLINDEN, 03.01.2010 – GESCHAFFT! Der Test im Rahmen der Aktion Herzensradler, ob die Trainingsrollen die Dauerbelastung über 24 Stunden aushalten, ist gelungen.

Berno Pelikan, vom gleichnamigen Fitness- und Gesundheitszentrum in Kleinlinden stellte uns einen Raum zur Verfügung. Im Anschluss an jede “Kurbelstunde” konnten sich die Sportler auch Duschen – dafür unseren herzlichen Dank!
Am Samstag, den 02.01.2010 wurde

Wolfgang Rinn beißt sich durch. Bild:Kloske

Punkt 12 Uhr der “kleine Marathon” zum Test der Rollen gestartet. Die ersten Akteure waren auf dem Rennrad (RR) Volker Hofmann und auf dem Mountainbike (MTB) Gerhard Bliedung. Letzterer strampelte nach der erste Stunde noch eine zweite Runde auf dem RR. Frank Rippl und Wolfgang Rinn organisierten das Ganze in professioneller Manier, waren 24 Stunden vor Ort und fuhren jeder drei Einheiten = drei Stunden insgesamt.

Die “zwei Seelen” sorgten dafür, dass keiner Not litt.
Die “zwei Seelen vom Verein”, Elisabeth und Karl-Heinz Leschhorn versorgten die Jungs mit allerlei leckeren Sachen. “Das iss ja wie bei ner RTF, da gibts ja alles, was das Herrz begehrt, nur dass mer beim Kontrollpunkt net absteigen muss,” war eine der witzigen und lustigen Bemerkungen.

Die Organisatoren und Sportler, v.l: F. Rippl, V. Hofmann, G. Bliedung, W. Rinn. Bild: Gerd Kloske

Der Kampfgeist stieg von Stunde zu Stunde
Nachdem nun mehrere virtuose Streckenrekorde gebrochen waren, steigerten sich die Jungs mit jeder Stunde. Als Heinz Otto Baum gleich zwei Stunden hintereinander strampelte und dabei fast an die 60 Km/h kam, durfte sich Sebastian Schubert, der in der kommenden Saison den Aufstieg in die B-Klasse als Ziel gesteckt hat, keine Blöße geben und stellte zwischenzeitlich beim RR den Rekord auf über 60 Km/h auf.

Volker Hofmann dreht auf
Dann startete Volker Hofmann seine zweite “Tour” am Sonntagmorgen um 9 Uhr. Da er für die kommende Saison wieder eine Rennlizenz gelöst hat und mit den Senioren um Punkte “streiten” wird, wollte er auf seine Leistung vom Vortage noch einen draufsetzen. Natürlich wurde er frenetisch angefeuert und als sich abzeichnete, dass er den Rekord brechen kann, kam die “zweite Luft”. Der Pulsmesser stellte seine Arbeit ein, als Hofmanns Puls über 200 ging. Erst mit der Schlusssekunde, als er zu Kurbeln aufgehört hatte, setzte der Puls bei 199 wieder ein. Er schaffte das Unmögliche mit einem Stundenmittel von über 63 Km/h.

Der Sieger scheint etwas mitgenommen, aber der Schein trügt :-), li.V.Hofmann, re. P. Schaum. Der Kamerad in der Mitte war nicht mehr zu identifizieren! Bild Gerd Kloske

Peter Schaum war das Pendant auf dem Mountainbike
Bei den MTBlern war es ähnlich spannend. Peter Schaum, von Hause aus eigentlich eher das Rennrad gewöhnt, zeigte ebenfalls den jüngeren Akteuren, wo der Bartel den Most holt. Er schraubte den Rekord bei den MTBler auf über 48 km/h.

Ende gut, alles gut (...)
Zufrieden über das Ergebnis, den reibungslosen Ablauf und die Zuverlässigkeit der Sportler hatten sich Frank Rippl, Wolfgang Rinn und die “Seelen des Vereins” nach 24 Stunden eine dicke Mütze Schlaf verdient.

Geschafft! Ein Dankeschön an Berno Pelikan (5. v. rechts) vom gleichnamigen Fitness- und Gesundheitszentrum in Kleinlinden. Bild: Michael Stein

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. Februar 2010 um 17:40 Uhr
 

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